Eilaktionen (urgent actions)

Wie läuft eine Eilaktion ab?

  • Amnesty international erfährt von einer Menschenrechtsverletzung (Folter, „Verschwindenlassen“, drohende Hinrichtung), bei der wegen unmittelbarer Gefahr für Leib und Leben der betroffenen Person ein sofortiges Handeln notwendig ist.
  • Das Internationale Sekretariat in London stellt eine Beschreibung des Falls zusammen, versieht sie mit Appellen und fügt die Adressen von Ansprechpartnern bei. Diese ua wird an alle Sektionen von amnesty weltweit per E-Mail oder Fax übermittelt und zum Download bereitgestellt.
  • Die Sektionen geben die ua im Original oder in die Landessprache übersetzt an möglichst viele Teilnehmer ihres ua-Netzes weiter. Dies erfolgt teilweise auch per E-Mail oder Fax. Die uas sind auch aus dem Internet abrufbar. So werden Tausende innerhalb von Stunden erreicht.
  • Die Teilnehmer des ua-Netzes schreiben umgehend eine Petition und schicken sie per Fax, E-Mail oder Luftpostbrief an den angegebenen Adressaten (z.B. den Präsidenten des Landes, den Innenminister, den Polizeipräsidenten …).
  • Schon innerhalb von 24 Stunden nach der Inhaftierung treffen über 1000 Petitionen beim Adressaten ein, täglich weden es mehr. In jedem dritten Fall wird nachweislich eine Freilassung oder Verbesserung der Zustands der betroffenen Person erreicht.

Für uns ist es nur ein Brief …
… für sie das Überleben

Wenn Du Dich auch am weltweiten ua-Netz beteiligen willst, bekommst Du jeden Monat nach Wunsch ein oder mehrere Fallbeschreibungen zugeschickt. Du schreibst eine Petition und schickst sie (das geht auch ohne Fax-Gerät) an die angegebenen Adressen.

Interesse? Kontakt: Martina Mohing unter martina.mohing@amnesty-erlangen.de oder direkt online: URGENT ACTIONS

17. Januar 2019